Hans Leitner wurde 1961 in Traunstein geboren.
Nach dem Abitur studierte er
Katholische Theologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
Daneben studierte er auch Katholische Kirchenmusik und das Konzertfach
Orgel an der Staatlichen Hochschule für Musik München in
der Klasse von
Prof. Franz Lehrndorfer.
1982-1989 war er ständiger Vertreter des Domorganisten im Münchner
Liebfrauendom. 1988 gewann er den Rottenburger Improvisations-Wettbewerb.
1990, nach seiner Priesterweihe, wirkte er als Kaplan in München-Milbertshofen.
1992 wurde er als Domorganist und Domvikar an den Hohen Dom St. Stephan
zu Passau berufen, wo er auch als Orgelsachverständiger der Diözese
Passau wirkte.
Seit Herbst 2003 ist Hans Leitner Domorganist und Domvikar am Dom
Zu Unserer Lieben Frau in München.
An der Hochschule für Musik und Theater München hat er einen
Lehrauftrag
für Kirchenmusikalische Praxis inne.
Hans Leitner ist Herausgeber verschiedener Orgelwerke und Verfasser
von
Beiträgen zu musikgeschichtlichen, organologischen und theologischen
Themen.
Zahlreiche CD- und Fernsehaufnahmen sowie Kompositionen für Orgel
und
Chorsätze dokumentieren sein umfangreiches künstlerisches
Schaffen.
Programm:
Franz Xaver Murschhauser aus Prototypon
Longo-Breve Organicum:
(1663 – 1738)
Praeambulum
Fuga tertia
Toccata
duodecimi Toni
aus
Octi-Tonium Novum Organicum:
Aria
pastoralis variata
Johann Gottfried Walther
Partita „Jesu, meine Freude“
(1684 – 1748)
P. Theodor Grünberger
Neue Orgelstücke nach der Ordnung unter
(1756 – 1820)
der heiligen Messe zu spielen (A-Dur)
Praeludium
zum Kyrie
Rondo unter
dem Offertorium
Alla Capella
zum Sanctus
Ein Echostück
unter der Wandlung
Postludium minoris
nach dem „Ite missa est“:
Alla Capella
Joseph Gabriel Rheinberger Canzonetta g-moll WoO
77
(1839 – 1901)
Rudolf Halaczinsky
Bevor des Tages Licht vergeht
(* 1920)
Meditation op.87 für Orgel
Franz Lachner
III. Sonate C-Dur Op.177
(1803 – 1890)
Adagio
Andantino
Andante con
moto
Variationen