Prof.
Gerhard Weinberger, geb. 1948, studierte an der Hochschule
für Musik München Orgel (bei Prof. Franz Lehrndorfer),
Kirchen- und Schulmusik.
1971 war er Preisträger im Fach Orgel im internationalen
Musikwettbewerb
der
deutschen Rundfunkanstalten (ARD).
Nach einer dreijährigen Tätigkeit als
Chordirektor an der Baslilika St. Lorenz
in Kempten wurde er 1974 als Dozent
für Orgel- und Kirchenmusik an die
Hochschule für Musik in München berufen.
Drei Jahre später erhielt er – mit 29 Jahren – dort bereits eine
Professur für
Orgel.
Seit 1983 unterrichtet
er als
Professor für Orgel an der Hochschule für
Musik in Detmold, wo er auch die
Abteilung Kirchenmusik leitet.
Er ist Mitglied der
Europäischen
Akademie der Wissenschaften und
Künste und des Direktoriums der Neuen
Bachgesellschaft Leipzig.
Zahlreiche Konzerte im
In- und
Ausland, 2000 mehrmals zyklische Gesamtaufführung
des Bachschen Orgelwerkes,
zahlreiche CD-Aufnahmen (u.a. das gesamte Orgelwerk
von J.S. Bach auf
historischen Instrumenten der Bachzeit), Schallplattenpreise,
Jurytätigkeit,
zahlreiche Editionen von Orgel- und geistlicher Chormusik (darunter das
gesamte
Orgelwerk
von Johann Ludwig Krebs und Robert Schumann), Buch „Zur
Interpretation der Orgelmusik J.S. Bachs“

Beatrice-Maria Weinberger studierte nach dem Abitur an der
Hochschule für
Musik München in den Fächern Orgel (bei Domorganist Prof.
Franz
Lehrndorfer),
Kath. Kirchenmusik und Schulmusik.
1989 legte sie das
A-Examen in
Kirchenmusik ab. Im selben Jahr erhielt sie
den Förderpreis ihrer Heimatstadt
Coburg. 1990 erfolgte die künstlerische Diplomprüfung
im Konzertfach Orgel;
anschließend studierte sie in der Meisterklasse von Prof.
Lehrndorfer,
die sie
mit dem Meisterklassendiplom abschloss.
1993 legte sie das
Staatsexamen
in Schulmusik ab. Seit 1988 Organistin und Chorleiterin
in der Stadtpfarrei St.
Philippus in München. Daneben übt sie eine rege
internationale
Konzerttätigkeit
aus – sowohl als Solistin als auch als Duo-Partnerin ihres Mannes
bei Konzerten
mit vierhändiger Orgelmusik oder Musik für zwei Orgeln oder
zwei Cembali.
Als
Solistin spielte sie u.a. das gesamte Orgelwerk des bekanntesten
Bachschülers,
Johann Ludwig Krebs, auf bedeutenden Barockorgeln Süddeutschlands
auf CD ein.

Orgelmusik für zwei Spieler
(vierhändige Orgelmusik)
Programm
Johann
Sebastian Bach
aus
„Kunst der Fuge“ BWV 1080:
1685-1750
-
Contrapunctus inversus 12 á 4
(Forma recta)
-
Contrapunctus inversus 12 á 4
(Forma inversa)
Johann Georg Albrechtsberger
Praeludium
und Fuge C-Dur
1736-1809
Giovanni
Morandi
Pastorale
F-Dur
1777-1856
(Sostenuto
– Allegro vivace)
Wolfgang
Amadeus Mozart
Fuge
g-moll KV 401
1756-1791
Ramón Ferrenac
Rondo
G-Dur
1763-1832
(Allegretto
– Presto – Tempo primo)
Adolf Friedrich Hesse
Variationen
A-Dur über ein Originalthema
1809-1863
Fantasie
c-moll op.35
(Adagio – Andante grazioso
–
Allegretto)