
Friedemann Winklhofer studierte
nach dem Abitur
zunächst Pharmazie,
dann an der Hochschule für Musik in München Orgel,
Klavier
und Dirigieren.
Weitere Studien führten ihn nach Paris zu Jean Guillou.
Santa Cecilia in Rom. In den
Jahren 1977 bis 1981 war er Assistent von Karl Richter
beim Münchener
Bach-Chor. Auf Wunsch von Leonard Bernstein wirkte
Friedemann Winklhofer 1988
und 1990 bei Aufnahmen und Konzerten
dieses Dirigenten mit. Als gefragter
Continuospieler und auch als Solist trat er unter
Dirigenten wie Lorin Maazel,
Georg Solti, Carlo Maria Giulini, Bernard Haitink,
Franz Welser-Möst, Krzysztof
Penderecki, Marcello Viotti, Roger Norrington,
Kent Nagano, Zubin Mehta, Semyon
Bychkov und Yehudi Menuhin auf.
Konzertreisen
führten Friedemann
Winklhofer durch die ganze Welt.
Er trat mit vielen namhaften Orchestern auf
und machte zahlreiche
Schallplatten- und Fernsehproduktionen.
Hinzu kommen Auftritte
bei
internationalen Festivals (u.a. Ansbacher Bach-Woche,
Berliner Festwochen,
Salzburger Festspiele, Züricher Festspiele, Melbourne Festival).
Ein großer
Erfolg wurde im März 2001 Friedemann
Winklhofers Auftritt
als Solist mit dem Cleveland Orchestra in der
Severance-Hall, Cleveland.
Klais-Orgel mit 114 Registern im neu erbauten
„Grand National Theater“ in Peking
die Abnahmeprüfung durchzuführen. Anfang
März 2008 erfolgte mit ihm die offizielle
Einweihung dieser Orgel: mit dem
Shanghai Philharmonic Orchestra spielte er
die „Symphony for Organ and
Orchestra“ des amerikanischen Komponisten Aaron Copland.
aller Orgelwerke von César
Franck, deren erster Band im November 2008 erschienen ist.
Friedemann Winklhofer
ist
Professor an der Hochschule für Musik und Theater
in München und ist als Autor
und Sprecher eigener Sendungen für den Bayerischen Rundfunk
tätig.
Seit 1992
ist er Orgelsachverständiger der Erzdiözese
München-Freising.
Im September 2001
wurde er zum „Custos“ der Klais-Orgel in
der Münchner Philharmonie ernannt.
Konzertprogramm, 13.09.2009:
Johann
Pachelbel
Toccata
und Fuge C-dur
(1653 - 1706)
Aria Sebaldina
(Aria mit Variationen)
(1685-1759)
Fuge F-dur
Fuge D-dur
aus der Suite Nr. 7 g-moll
für
Orgel bearbeitet
von
(1704-1766)
Allegro ma non
presto –
Moderato – Presto
Giovanni
Battista Martini Adagio
(1706-1784)
aus der Sonata
Nr. 2
D-dur
(1732-1809)
Allegro – Andante –
Menuetto/Trio
(1756-1820)
Zum Kyrie
Unter dem Offertorium
Nach dem Ite Missa est